Moselfreund
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Jahrgangsweine

Es ist müßig, jedes Jahr einen neuen Eintrag über die Qualität des jeweiligen Jahrgangs zu veröffentlichen. Das machen andere Stellen kompetenter. Zum Beispiel ist das Deutsche Weininstitut (DWI) die zentrale Kommunikations- und Marketingorganisation der deutschen Weinwirtschaft.

Die Weinindustrie verzichtet zum Beispiel bei Markenweinen im unteren Preissegment in der Regel auf die Nennung eines Jahrgangs, um dem Konsumenten ein relativ konstantes Produkt ohne Jahrgangsdifferenzen zu suggerieren.

Die von mir angebotenen Weine haben immer eine Top-Qualität, auch wenn der neue Jahrgang zum Beispiel heller, dunkler, frischer, fruchtiger ausfällt. Das ist Natur! In meinem Sortiment befinden sich daher nur Weine die mir persönlich schmecken und qualitativ TOP sind. Ich vertreibe ausschließlich junge und frische Qualitäts- und Prädikatsweine.

Typischerweise bringen die meisten Rebsorten die besten Weine in den Regionen hervor, in denen sie nur unter Schwierigkeiten zur Reife gelangen. Der Witterungsverlauf der jeweiligen Vegetationsperiode spielt hierbei die entscheidende Rolle, und die Unterschiede im Endprodukt sind enorm. Qualitätsweine sind eben keine standardisierbaren Massenprodukte und Weinjahrgänge sind nicht reproduzierbar.

Folgende Einflussfaktoren sind dabei wichtig:

  • Früher Austrieb ohne Schäden, z. B. Spätfrost
  • Frühe Blüte ohne Störung durch übermäßige Niederschläge
  • Hohe Sonneneinstrahlung ohne extreme Hitze
  • Gelegentliche Niederschläge
  • Stabiles trockenes Wetter zur Lese

Hättest Du es gewusst?

Ein später Lesezeitpunkt ist kein Garant für eine hohe Qualität des Jahrgangs. Als Faustregel gilt, dass zwischen Blüte und Lese 100 Tage liegen.

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